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Erschienen am

Lisa Kubatzki
Senior Content Marketing Manager @ keelearning
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Disclaimer: Dieser Vergleich ist aktuell am 17.09.2026. Wir versuchen alle Informationen so aktuell wie möglich zu halten und updaten sie regelmäßig. Wenn Sie sich jedoch mit dem Angebot unserer Wettbewerber vertraut machen möchten, sollten Sie es über deren offizielle Website einsehen oder eine*n Vertreter*in kontaktieren.
keelearning und Elephant landen inzwischen häufig auf derselben Shortlist, wenn Unternehmen ein Learning-Management-System für Mitarbeitende ohne festen Schreibtisch suchen. Auf den ersten Blick wirken beide Anbieter ähnlich: deutsche Herkunft, mobiler Fokus, Zielgruppe abseits des klassischen Büroarbeitsplatzes. Bei genauerem Hinsehen unterscheiden sich beide Plattformen jedoch deutlich – in der Branche, für die sie gebaut wurden, und in der Art, wie neue Kursinhalte entstehen.
Dieser Beitrag ordnet ein, wo keelearning und Elephant sich unterscheiden – bei Funktionsumfang, Preisen und den Szenarien, in denen die jeweilige Plattform ihre Stärken ausspielt. Grundlage sind ausschließlich öffentlich zugängliche Angaben beider Anbieter.
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keelearning richtet sich branchenübergreifend an Unternehmen mit Frontline- und Deskless-Teams – etwa im Einzelhandel, in der Gastronomie, Produktion oder im Gesundheitswesen. Mitarbeitende greifen ohne Laptop oder Firmen-E-Mail-Adresse direkt über die App auf ihre Kurse zu, aktuell in über 20 automatisch übersetzten Sprachen. Über die interne Mitarbeiterschulung hinaus lässt sich keelearning auch für Kundenschulungen einsetzen, etwa um externe Kund*innen oder Vertriebspartner*innen zentral in Produkte und Prozesse einzuführen. Spielerische Elemente wie Quiz Battles sowie die Wissenscommunity runden das Angebot für den kollegialen Austausch ab.
Elephant verfolgt einen anderen Ausgangspunkt: Die Plattform ist auf operative Teams in Industrie, Bau und Handwerk zugeschnitten, etwa Monteur*innen, Techniker*innen und Außendienstmitarbeitende. Im Zentrum steht die KI-gestützte Umwandlung bestehender Unterlagen – PDFs, Arbeitsanweisungen, Präsentationen – in interaktive Trainingsformate, ergänzt um einen Chat-basierten Wissensassistenten, der Mitarbeitendenfragen direkt auf Basis des hinterlegten Firmenwissens beantwortet. Nach eigenen Angaben arbeitet Elephant aktuell mit gut einem Dutzend Unternehmen im DACH-Raum zusammen; öffentlich genannt werden unter anderem DEKRA, Enpal, Würth und Wanzl.
Wie sich diese unterschiedliche Ausrichtung im Detail auf den Funktionsumfang auswirkt, zeigt die folgende Übersicht.
Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten Funktionsbereiche beider Plattformen gegenüber:
keelearning und Elephant lösen die Content-Erstellung grundlegend unterschiedlich. Bei keelearning führt der KI-Kursassistent didaktisch fundiert Schritt für Schritt durch den Aufbau eines neuen Kurses und generiert Inhalte auf Basis dessen, was Sie eingeben – gedacht für Teams, die Kurse gezielt neu konzipieren. Sie haben auch die Möglichkeit, PDFs und andere Dateien als Input für die KI zu nutzen, um neue Kurse zu erstellen. Elephants KI-Coursebuilder setzt dagegen am vorhandenen Dokumentenbestand an: PDFs, Arbeitsanweisungen oder Präsentationen werden automatisiert in interaktive Trainingsformate übersetzt, was laut Anbieterangaben die Erstellungszeit deutlich verkürzt.
Keelearnings Team hat bei der Entwicklung des KI-Kursassistenten besonderen Wert darauf gelegt, dass die Konzipierung Ihres Kurses didaktisch fundiert ist, sodass das Ergebnis der KI Sie qualitativ überzeugt und Sie weniger Nachbearbeitungszeit investieren müssen.
In einem Punkt hat Elephant aktuell die Nase vorn: Über den KI-Wissensassistenten können Mitarbeitende im Chat Fragen stellen, die quellenbasiert direkt aus dem hinterlegten Firmenwissen beantwortet werden – in über 105 Sprachen. Bei keelearning befindet sich eine vergleichbare Funktion, ein KI-gestütztes Wissensmanagement mit Fragemöglichkeit für Mitarbeitende und Admins, aktuell in der Entwicklung und ist sehr bald allgemein verfügbar (Stand September 2026). Für den kollegialen Wissensaustausch bietet keelearning schon heute die Wissenscommunity an – sowohl community- als auch KI-basiert: Fragen werden dort von Kolleg*innen beantwortet, oder automatisiert aus einer Wissensdatenbank.

Für die Motivation im Kursverlauf setzt keelearning auf spielerische Elemente wie Quiz Battles, Badges und Ranglisten. Zusätzlich können Mitarbeitende in der Wissenscommunity Fragen zu Kursinhalten stellen, kommentieren und sich direkt mit Kolleg*innen austauschen, statt Antworten selbst zusammenzusuchen. Elephants eigene Produktbeschreibung erwähnt kurze, gamifizierte Lektionsformate, geht auf eine vergleichbare Austauschfunktion zwischen Mitarbeitenden jedoch nicht ein. Wem der kollegiale Wissensaustausch wichtig ist, findet ihn bei keelearning in dedizierter Form.

Bei Sicherheit und Compliance liegen beide Anbieter nah beieinander: Sowohl keelearning als auch Elephant sind nach ISO/IEC 27001 zertifiziert, DSGVO-konform und hosten auf Servern in Deutschland bzw. der EU. Elephant weist zusätzlich explizit eine Konformität mit dem EU AI Act aus – angesichts der wachsenden KI-Funktionen auf beiden Plattformen ein Punkt, der künftig an Bedeutung gewinnen dürfte.
160 Kursvorlagen stehen keelearning-Kund*innen von Anfang an im Core-Paket zur Verfügung, ohne dass dafür ein separates Modul gebucht werden muss. Bei Elephant ist die vorgefertigte Kursbibliothek dagegen als eigenständiges Produkt ausgelagert: Der sogenannte Content Hub kostet unabhängig vom gewählten Plattform-Paket zusätzlich 5.000 €/Jahr. Wer von Beginn an auf eine breite Auswahl fertiger Kurse zugreifen möchte, sollte diese Zusatzkosten in die Kalkulation einbeziehen.
Keine der beiden Plattformen soll isoliert laufen – beide lassen sich an bestehende Systeme anbinden. Über eine offene REST-API verbindet sich keelearning unter anderem mit Personio, HR-Works, Factorial und Kenjo im HR-Bereich sowie mit Shopify und Salesforce. Eine dort noch nicht gelistete Anbindung lässt sich auf Anfrage individuell umsetzen, sodass keelearning zu einem zentralen Zugriffspunkt für Ihre Lern- und HR-Daten wird. Elephant verfolgt einen ähnlichen Ökosystem-Gedanken mit anderem Integrationsfokus: API-Zugang sowie Anbindungen an HRIS-Systeme, SharePoint/Confluence und gängige SSO-Anbieter.
Beide Anbieter veröffentlichen ihre Einstiegspreise öffentlich auf der Website:
Mit wachsender Teamgröße sinkt der Preis pro Nutzer*in bei keelearning von rund 5,98 € auf 1,99 €; die Kursbibliothek ist dabei in jedem Paket bereits enthalten. Speziell für Unternehmen mit schwankenden Teilnehmerzahlen – etwa durch Saisonkräfte oder Aushilfen – gibt es das Flex-Paket, das individuell nach tatsächlichem Bedarf statt nach starrem Nutzerraster kalkuliert wird.
Der KI-Coursebuilder ist laut Anbieterangaben bereits in allen drei Paketen enthalten; separat buchbar ist dagegen der Content Hub mit vorgefertigter Kursbibliothek für 5.000 €/Jahr. Rechnet man das auf den Preis pro Nutzer*in herunter, liegt der Einstieg bei Elephant mit rund 12,80 € spürbar über dem von keelearning mit 5,98 € im Core-50-Paket.
keelearning passt gut, wenn …
Elephant passt gut, wenn …
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Elephant positioniert sich für operative Teams in Industrie, Bau und Handwerk, etwa Monteur*innen, Techniker*innen und Außendienstmitarbeitende. keelearning deckt dagegen ein breiteres Branchenspektrum ab, unter anderem Einzelhandel, Gastronomie, Gesundheitswesen und Franchise – inklusive Kundenschulungen.
Umgerechnet auf den Preis pro Nutzer*in startet keelearning bei rund 5,98 € (Core-50-Paket), Elephant bei rund 12,80 € (Team-Paket). Bei Elephant kommt für die vorgefertigte Kursbibliothek zusätzlich der separat buchbare Content Hub für 5.000 €/Jahr hinzu, während die Kursbibliothek bei keelearning im Core-Paket bereits inklusive ist.
Ja: Beide Anbieter sind nach ISO/IEC 27001 zertifiziert, DSGVO-konform und hosten auf Servern in Deutschland bzw. der EU. Elephant weist zusätzlich eine Konformität mit dem EU AI Act aus.
keelearning und Elephant lösen im Kern ein ähnliches Problem – Schulungsinhalte dorthin zu bringen, wo Mitarbeitende ohne festen Schreibtisch arbeiten –, kommen dabei aber aus unterschiedlichen Richtungen. keelearnings Stärken liegen in der branchenübergreifenden Ausrichtung inklusive Kundenschulungen, einer von Anfang an inkludierten Kursbibliothek, der Wissenscommunity für den Team-Austausch sowie einem Preismodell, das mit dem Flex-Paket gezielt auf schwankende Teamgrößen reagiert. Elephant spielt seine Stärken dort aus, wo Unternehmen bereits umfangreiche technische Dokumentation besitzen, die sich per KI in Trainings verwandeln lässt, und wo Offline-Fähigkeit für den Außendiensteinsatz schon heute gebraucht werden.
Schulen Sie Mitarbeitende oder Kund*innen branchenübergreifend und legen Sie Wert auf sozialen Austausch im Team, lohnt sich ein genauerer Blick auf keelearning. Verschaffen Sie sich in einer unverbindlichen Demo einen Eindruck, wie das für Ihr Unternehmen konkret aussehen kann.
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